Presseschau RBS - Mix: H.U.Steiner
RBS vor grossen VeränderungenZwecks künftiger engerer Zusammenarbeit hat der Regionalverkehr Bern-Solothurn Kontakt mit Partnern aufgenommen. Direktor Scheidegger tritt 2002 zurück.bss. Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück («Bund» vom 12. Mai). Doch, so sagte gestern Direktor Peter Scheidegger an der Aktionärsgeneralversammlung in Worb: «Wir wollen noch effizienter werden.» Deshalb werde nach Lösungen gesucht, um Angebot und Abläufe durch eine Zusammenarbeit zu verbessern und zu rationalisieren. Für den RBS, als Schmalspurbahnbetrieb, seien die Möglichkeiten für Synergien eingeschränkt, sagte Verwaltungsratspräsident Peter Schmid. Ein konkretes Fusionsprojekt stehe im Moment nicht zur Diskussion, erklärte er, hingegen existierten «eine ganze Anzahl Bereiche» in denen eine engere Zusammenarbeit möglich sei. Möglichkeiten und GrenzenAls Partner für den RBS kommen BernMobil und Aare Seeland mobil in Frage. Mit diesen beiden Unternehmen lotet der RBS bereits heute in einer Tochtergesellschaft die Möglichkeiten und Grenzen einer gemeinsamen Verkehrsplanung aus. Mit Aare Seeland mobil wird auch eine Zusammenarbeit im Tourismus geprüft, und mit BernMobil werden «intensive Gespräche» geführt über den gemeinsamen Unterhalt der Schienenfahrzeuge und ein Zusammenspannen beim Betriebsleitsystem oder bei der Fahrgastinformation. Als wichtigste personelle Änderung steht dem RBS der Rücktritt von Direktor Peter Scheidegger auf Ende Juni 2002 bevor. Nicht nur weil die neuen Niederflurmittelwagen mehr Platz brauchen - der erste von 19 wurde vorgestern auf der Linie Z (Bern-Unterzollikofen) offiziell eingeweiht - wird auf dem RBS-Netz eifrig gebaut, sondern auch mit dem Ziel, Fahrzeiten zu verkürzen und die Sicherheit zu erhöhen. Gebaut wird derzeit in:
Baubeginn ist demnächst in:
Und schliesslich existieren
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Die 400 Tonnen sind am OrtBOLL
ZVG |
ÖFFENTLICHER VERKEHRSchnell von Bahn auf Bus - Diplom für den RBSDie optimale Verkettung von Bahn und Bus hat dem Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) gestern eine nationale Auszeichnung eingebracht.ae. Zum zweiten Mal seit 1999 vergaben der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) und der Schweizerische Eisenbahn- und Verkehrspersonalverband (SEV) gestern einen Innovationspreis für besondere Leistungen im öffentlichen Verkehr. Der Hauptpreis ging an den Zürcher Verkehrsverbund, der mit einer, gemäss Jury, «pfiffigen Kampagne» für die Vorzüge der vernetzten Mobilität von Zug, Tram, Bus und Schiff im Raum Zürich warb. 2,5 Millionen steigen umMit einem Diplom bedacht wurde der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS), der, wie die Jury schreibt, «mit seiner optimalen Verkettung von Bahn und Bus ein leistungsstarkes und kundenfreundliches Angebot anbietet». RBS-Vizedirektor Hans Amacker freut sich über die Lorbeeren, habe doch die Jury die seit 35 Jahren andauernden Anstrengungen des RBS gewürdigt, das Bahn-Angebot mit Zubringerbussen optimal zu ergänzen. Die erste RBS-Buslinie wurde gemäss Amacker im Jahr 1966 zwischen Münchenbuchsee und Zollikofen eröffnet. Mittlerweile werden auf acht Buslinien über vier Millionen Reisende pro Jahr befördert. Davon steigen gemäss Amacker rund 2,5 Millionen regelmässig von der Bahn auf den Bus um und umgekehrt. Als Musterbeispiele für schnelles und reibungsloses Umsteigen hebt der RBS in einer Pressemitteilung den Bahnhof Papiermühle in Ittigen sowie jene in Unterzollikofen und Schönbühl hervor. «Das Diplom ist für uns Motivation und Verpflichtung, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzufahren», sagt Amacker und verweist auf die geplante Verbesserung der Bahnhöfe Zollikofen und Bolligen. Das Umsteigen soll dort in den nächsten Jahren deutlich erleichtert werden. |
Die Muribahn klettertAm Helvetiaplatz ist ein Kuriosum zu bestaunen: die KletterweicheNICOLE JEGERLEHNER
Die acht Zentimeter hohe, sogenannte Kletterweiche ist in der Schweiz selten zu sehen. Auf dem Helvetiaplatz ist sie im Einsatz, weil der Casinoplatz umgebaut wird. Die RBS-Linie G fährt im Zehn-Minuten-Takt von Worb bis auf die Kirchenfeldbrücke. Weil die Tramzüge an beiden Enden eine Führerkabine haben, kann das Tram auch wieder zurück auf den Helvetiaplatz fahren dort aber gibts ein Problem, da das Bähnli auf der falschen Spur daherkommt. Die rote Kletterweiche hilft weiter: Sie leitet die Tramzüge auf die richtige Spur hinüber. Weiche zieht Bahnfans anAutos dürfen nicht über die auffällige Weiche fahren. «Der Niveauunterschied zur Strasse beträgt am höchsten Punkt acht Zentimeter, und die Autos würden die Weiche beschädigen», sagt Haldimann. Er bestätigt, dass die Kletterweiche für Tram- und Bahnfans «schon etwas Besonderes» sei: Bei Baustellen in Frankreich und Deutschland werde sie häufiger eingesetzt, aber in der Schweiz komme sie sehr selten zum Einsatz. Die Fahrer des Blauen Bähnli sähen täglich Leute, welche die Schiene beäugten und fotografierten. «Im Internet gibts zwar Bilder davon, aber das Ganze in der Realität zu sehen ist halt schon etwas anderes.» . |